RFO Wasserschloss übte den Ernstfall05.12.2010 Die Pegel der Aare, Reuss und Limmat steigen bedrohlich, gemäss Wetterbericht hält der Regen weiter an, Überschwemmungen drohen, Teile der Bevölkerung müssen evakuiert werden. Das war die Ausgangslage der Übung Retro H2O, in der die Leistungsfähigkeit des Regionalen Führungsorgans (RFO) Wasserschloss der Gemeinden Würenlingen, Untersiggenthal, Turgi und Gebenstorf getestet wurde. Oberstes Ziel war, die verschiedenen Einsatzkräfte wie Zivilschutz, Polizei, Feuerwehr, Technischen Betriebe und Sanität, auch wenn sie nicht wirklich im Einsatz standen, optimal zu koordinieren. Die Übung leitete das RFO Brugg. Es verstand, die Dienstchefs des RFO Wasserschloss mit immer neuen Meldungen und veränderten Gefahrenlagen zu fordern. Hier galt es, eine Brücke zu sperren, dort ein Heim mit fremdsprachigen Asylbewerbern zu evakuieren und dann schwamm plötzlich eine tote Kuh in der Reuss, ein gefundenes Fressen für die Medien. So galt es zuletzt auch, eine Medienkonferenz zu organisieren, um die Bevölkerung sachlich zu informieren. Die Kunst für den Stab des RFO war, stets die Übersicht zu wahren und die richtigen Schritte einzuleiten. Die ganze Übung spielte sich in den Räumlichkeiten des Kommandopostens im Feuerwehrmagazin in Würenlingen ab. Die Übungsleitung lobte den Einsatz des RFO Wasserschloss, alle Dienstchefs seien rasch vor Ort und auf der Höhe der Aufgabe gewesen. Dennoch offenbarten sich, was ja gerade der Sinn der Übung war, vereinzelte Mängel. Martin Giedemann, Chef RFO Wasserschloss, und sein Stab gehen nun daran, diese zu beheben. Eine Erkenntnis war, dass es von Vorteil ist, wenn alle Dienstchefs doppelt mit Stellvertretungen besetzt wären. Im nächsten Jahr werden übrigens die Rollen vertauscht, das RFO Wasserschloss wird das RFO Brugg beüben. Diese Übung war sicher der Höhepunkt im laufenden Jahr, wie aus dem Jahresbericht der RFO Wassschloss hervor geht. Im nächsten Jahr zeichnet sich ein personeller Wechsel im Stab ab: Patrick Sandmeier, Stab Chef des RFO Wasserschloss, gibt sein Amt wegen einer Ausbildung ab. Sein Nachfolger wird Roger Hitz, der bisher Dienstchef Zivilschutz war. |
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Aktualisiert ( Montag, 06. Dezember 2010 23:16 )
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28.10.2010 Ratgeber für Notsituationen - Neue Publikation des BundesNeue Broschüreratgeber für Notsituationen Wie kann sich die Bevölkerung auf eine individuelle Notsituation vorbereiten? und wie soll sich jede und jeder einzelne im Notfall verhalten? Auf diese und weitere Fragen gibt eine neue Publikation unter dem Titel «ratgeber für Notsituationen» Auskunft. mit aussagekräftigen Bildern wird den Leser-innen und Lesern vor Augen geführt, dass im-mer wieder etwas passie-ren kann. Den Symbol-bildern von Ereignissen wie Sturm Lothar oder Überschwemmungen in Bern folgt der eigentliche Ratgeber. Er besteht aus Tipps, Hinweisen, Check-listen und Empfehlungen. Dabei geht es um Themen wie Notvorrat, Kochen ohne Strom, Verhaltensregeln bei Hochwasser, Notgepäck, Verhalten im Brandfall, Erste-Hilfe-massnahmen usw. Der Ratgeber wurde unter der Federführung des Bundesamtes für wirtschaftliche Landesversorgung BWL produziert. mitherausgeber sind das Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS, das Bundesamt für Gesund-heit BAG und die Schweizerische Bundeskanzlei BK.Die Publikation ist kostenlos und kann unter folgender Adresse heruntergeladen oder bestellt werden: www.bundespublikationen.admin.ch (Nr. 750.141d) Hier zum herunterladen: Ratgeber für Notsituationen
24.02.2010 Gefahr einer Grippewelle ist vorbei Die Zahl der Grippefälle in der Schweiz und auch in unserer Region Würenlingen, Untersiggenthal, Turgi und Gebenstorf ist stark rückläufig. Die getroffenen Vorkehrungen im Zusammenhang mit dem Schweinegrippe-Virus A(H1N1) werden deshalb auf den normalen Stand zurückgefahren. So ist auch die Inbetriebnahme eines regionalen Impfzentrums in der Mehrzweckhalle Weissenstein in Würenlingen nicht mehr vorgesehen. Ungeachtet dessen empfiehlt der Kantonale Führungsstab weiterhin, mehrmals täglich gründlich die Hände mit Wasser und Seife zu waschen und in ein Papiertaschentuch oder in die Armbeuge zu husten und zu niesen. Damit schützt man sich selbst und andere vor Ansteckung.
Aktuelle Informationen zur Pandemie-Vorsorge und zur «Pandemischen Grippe (H1N1) 2009» findet man weiterhin auf der Website des Kantons Aargau: www.ag.ch/pandemievorsorge
07.12.2009 Vorerst keine Massenimpfung im WasserschlossWürenlingen, Untersiggenthal, Turgi und Gebenstorf verzichten vorläufig auf eine Gratis-Massenimpfung der Bevölkerung gegen die Schweinegrippe. Doch könnte in der Mehrzweckhalle Weissenstein eine Massenimpfung organisiert werden, sollte sich der bisher harmlose Schweinegrippe-Virus A(H1N1) plötzlich in einen gefährlichen Virus verwandeln. Das regionale Führungsorgan (RFO) Wasserschloss hat für die 4 Gemeinden in mehreren Sitzungen ein Konzept für die Durchführung einer Massenimpfung erarbeitet, das innnert kürzester Zeit in der Mehrzweckhalle Weissenstein umgesetzt werden könnte. Im Konzept wird die Organisation, der Ablauf und der Betrieb eines regionalen Impfzentrums im Detail beschrieben. Es ist darauf ausgelegt, dass innert 4 Wochen alle Einwohner der beteiligten Gemeinden (über 17'000 Personen) geimpft werden können. Der Impfstoff gegen die Schweinegrippe ist mitlerweile verfügbar. Wer sich gegen die Grippe impfen lassen will, wende sich an die üblichen Arztpraxen. Sollte aus den oben erwähnten Gründen doch eine Massenimpfung notwendig werden, würde diese durch den Bund oder den Kanton angeordnet werden. 10.08.2009 Befehl für die „Planung einer Präpandemie-Impfung“Der Kantonale Führungsstab KFS hat mit Schreiben vom 18. Juni 2009 den Befehl für die „Planung einer Präpandemie-Impfung“ an die Regionalen Führungsorgane eröffnet. Das RFO Wasserschloss hat dem Befehl entsprechend die weiteren Schritte eingeleitet und wird im Laufe des Monats August an einer Stabsübung das befohlene Konzept erarbeiten. Für weitere Infos verweisen wir auf den entsprechenden Link www.ag.ch/pandemievorsorge
02. Mai 2009 Pandemiegefahr wegen Virus A(H1N1) (Schweinegrippe)Das RFO Wasserschloss beurteilt laufend die Lage und ist im Kontakt mit dem Kantonalen Führungsstab. Planungen und Vorsorgliche Massnahmen wurden eingeleitet. Im Moment besteht für die Bevölkerung der Region kein Handlungsbedarf. Das RFO empfiehlt der Bevölkerung, die Entwicklung über die Medien (Radio, TV) zu verfolgen. Sollte sich die Lage verändern, erhalten Sie auf dieser Website weitere Informationen. Link zur Pandemievorsorge, Informationen Bundesamt für Gesundheit: http://www.bag.admin.ch/pandemie/ Arbeitsgruppe Pandemie gebildetDie neu formierte Arbeitsgruppe AGr Pandemie Wasserschloss hat sich am Dienstag, 12. Mai 2009 zu einer ersten konstituierenden Sitzung in Würenlingen getroffen. Die AGr nimmt den Auftrag „Sicherstellung des öffentlichen Lebens“ wahr. Es geht darum, öffentliche Bereiche wie Technische Betriebe (Strom, Wasser, Abwasser), Feuerwehr, Altersheime, Polizei, Kommunale Verwaltung (z.B. Erreichbarkeit), Abfuhrwesen, etc. sicherzustellen.Bei der ersten Sitzung der AGr ging es um folgende Ziele: - Informationsgleichstand unter den 4 Gemeinden - Stufengerechte Umsetzung der Vorgaben seitens des Bundes / Kantons - Zusammenarbeit und Koordination in unserer Region - Einsetzung der ArbeitsgruppeIm Moment gibt es für die Arbeitsgruppe noch keine neuen konkreten Aufträge.
Dies kann aber je nach Lage schnell ändern. In enger Absprache mit dem Kanton wird die Lage laufend beurteilt und je nachdem werden wir aktiv.Die Mitglieder der Arbeitsgruppe setzen sich aus je einem Gemeindevertreter und aus Mitgliedern von RFO / ZSO zusammen. Es sind dies: Stefan Gloor (Gemeindeschreiber Gebenstorf), Erich Schmid (Gemeindeschreiber Turgi), Stephan Abegg (Verwaltungsleiter Untersiggenthal), Andreas Senn (Gemeindeschreiber Würenlingen), André Bächli (Chef Zivilschutzorganisation Wasserschloss), Patrick Sandmeier (Stabchef RFO Wasserschloss), Doris Zoppi (Dienstchefin Gesundheitswesen RFO Wasserschloss), Martin Giedemann (Chef RFO Wasserschloss, Vorsitz). |
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Aktualisiert ( Sontag, 05. Dezember 2010 17:57 )
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